Ursprünglich stammten die Arima aus der Provinz Settsu. Dort existieren auch heute noch die berühmten Arima Onsen (Thermalquellen). Von diesen soll angeblich der Name Arima übernommen worden sein.
Gegründet wurde der Klan im 14. Jahrhundert von Arima Yoshisuke. Während der Sengoku Jidai (Zeit der streitenden Provinzen) schloss sich Arima Noriyori etwa um 1577 den Armeen von Toyotomi Hideyoshi an.
Er diente diesem in der Schlacht um das Schloss Miki in der Provinz Harima (1578-1580) und im Kyushu Feldzug (1587). 1598 schloss sich Noriyoris Sohn Toyouji dem Tokugawa Klan an. Arima Toyouji kommandierte 900 Soldaten für die Ostarmee Tokugawas in der Schlacht von Sekigahara (1600). Er führte ebenfalls Truppen in die Schlacht um das Schloss Osaka (1614 - 1615). In dieser Schlacht soll er sich besonders ausgezeichnet haben. Es wurde berichtet das Toyouji allein 57 Feinde tötete. Hiefür wurde er vom Shogun mit einem neuen Han (Lehen) in Kurume belohnt. Kurume liegt in der Provinz Chikugo auf Kyushu und erbringt ein Jahres Reiseinkommen von 210000 Koku (1 Koku = 180,39 Liter). Von Kurume aus führte er Truppen gegen die Shimabara Rebellion (1637 - 1638).
Ein weiterer berühmter Vertreter des Arima Klans ist der Mathematiker Arima Yoriyuki. Er war der siebte Lord von Kurume und beschäftigte sich hauptsächlich mit der Aproximation der Kreiszahl Pi und Pi². Letzter Herrscher von Kurume war Arima Yorishige. Er wurde im Zuge der Meiji-Restauration und der damit verbundenen Enteignung als Gouverneur für das Lehen eingesetzt. Nach der Abschaffung der Han und der Umstrukturierung Japans in Präfekturen wurde er in den Adelstand erhoben (Graf).
Ein Nachfahre dieser Linie ist Graf Arima Yoriyasu. Er war erst Professor für Landwirtschaft an der Universität von Tokio, später dann Minister für Land- und Forstwirtschaft. Nachdem er in den Ruhestand ging, widmete er sich dem Pferdesport. Er gründete das Arima Kinen (Pferderennen). Er war auch am Aufbau einer Profi-Baseballmannschaft in den 30iger Jahren beteiligt.